Ein Mädchen haben
Ein Mädchen zu haben ist wie eine Achterbahnfahrt. Eine schnelle, aufregende, leicht außer Kontrolle geratene Achterbahnfahrt.
Abgesehen davon, dass ich Achterbahnen hasse und seit meinem neunten Lebensjahr nicht mehr auf einer gefahren bin und mein Vater die ganze Zeit seine Hand über meinen Mund halten musste, damit die Kotze, die ich in meinen Wangen gespeichert hatte, nicht zu den Menschen in der Reihe hinter mir zurückkam.
Aber ansonsten ist ein Mädchen völlig wie eine Achterbahnfahrt Achterbahn.
Die Höhen sind so hoch. Sie sind voller Süße und Freude und allem Guten. Wie Cupcakes und Regenbögen und Einhörner. An einem sonnigen Tag. Auf einem Feld. Zusammen. Sie sind erstaunlich. Und dann bumm! Alles wird auf die dramatischste Art und Weise auf den Kopf gestellt.
Die Tiefen sind abrupt und intensiv und ohrenbetäubend. Und dann kommen die Höhen zurück und man vergisst, dass es die Tiefen jemals gegeben hat. Spülen und wiederholen Sie den Vorgang millionenfach bis ins Unendliche, und so ist es, als hätte man ein Mädchen. Wie eine Achterbahnfahrt, ohne die Übelkeit. Nun, abgesehen von der Übelkeit, die an den meisten Tagen auftritt.
Aber es ist auf jeden Fall immer ein Abenteuer und ich bin für immer dankbar, dass ich mitfahren darf.
Dieser Artikel wurde ursprünglich am 4. Februar 2011 veröffentlicht