ADHS-Kinder neigen eher zu abnormalen Essern

ADHS-Kinder neigen eher zu abnormalen Essern

Der Begriff ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) beschwört Bilder von dünnen, hektischen Kindern herauf. Und obwohl es wahr ist, dass die stimulierenden Medikamente, die seit langem zur Behandlung dieser Störung eingesetzt werden, den Appetit eines Kindes unterdrücken können und dies auch tun, könnte auch eine Gewichtszunahme eine Möglichkeit sein.

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Eine neue Studie der John Hopkins University hat gezeigt, dass Kinder mit ADHS häufiger eine Essstörung namens „Kontrollverlust-Ess-Syndrom“ (LOC-ES) entwickeln, die dem Essattacken ähnelt, einer Erkrankung, die normalerweise nur bei Kindern diagnostiziert wird Erwachsene.

Während die Ursache für diese Art von übermäßigem Essen unklar bleibt, vermuten Experten einen Zusammenhang zwischen dem Impulsverhalten von ADHS und dem Verlust der Kontrolle über Appetit und Nahrungsregulierung, erklärt Studienleiterin Shauna P. Reinblatt, M.D. Assistenzprofessorin in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Johns Hopkins University School of Medicine.

In der Studie stellten Reinblatt und ihre Kollegen fest, dass die Wahrscheinlichkeit, dass dies der Fall ist Die LOC-ES waren bei Kindern mit ADHS-Diagnose zwölfmal höher als bei Kindern ohne ADHS. Diejenigen, die übergewichtig oder fettleibig waren und LOC-ES hatten, hatten im Vergleich zu übergewichtigen oder fettleibigen Kindern ohne LOC-ES ein siebenmal höheres Risiko, auch an ADHS zu leiden.

Kinder mit ADHS, die auch an LOC-ES leiden, könnten auch eine schwere Form von ADHS haben, die durch impulsiveres Verhalten gekennzeichnet ist, das sich in ihren Essgewohnheiten manifestiert, erklärt Reinblatt.

Das Fazit: Wenn Sie ein Kind mit ADHS haben, achten Sie genau auf seine Essgewohnheiten und Appetit. Ist Ihnen etwas Ungewöhnliches aufgefallen? Konsultieren Sie Ihren Arzt und äußern Sie Ihre Bedenken. Obwohl weitere Untersuchungen erforderlich sind, um die Gründe für diese Ergebnisse genauer zu erklären, sollten Mediziner laut Reinblatt Kinder während ihres gesamten Behandlungsplans sowohl auf ADHS als auch auf Essstörungen untersuchen.

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Dieser Artikel wurde ursprünglich am 5. Mai 2015 veröffentlicht