Warum Mütter den Großelterntag feiern sollten

Warum Mütter den Großelterntag feiern sollten

Der diesjährige Muttertag war gut, sogar einigermaßen lustig. Ich arbeite jeden zweiten Sonntag im Monat ehrenamtlich in meiner Kirche und beobachte die Drei- bis Sechsjährigen, also musste ich um 9 Uhr morgens dort sein. Anschließend machten wir ein Picknick und machten eine kurze Wanderung in einem örtlichen Weingut. Das Wetter war wunderschön. Ich wusch eine Ladung Wäsche und packte einen Salat für mich und einen für meine Mutter ein, bevor ich zur Kirche ging.

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Dann sah ich auf Facebook Fotos von Freunden, die am Wochenende aufwändige Feierlichkeiten zum Muttertag veranstalteten. Ganze Wochenenden feierte ich meine Mutterschaft, während ich einen halben Tag mit meiner Mutter verbringen musste. Und ich war sauer.

Ich teile bereits mein Bett, meine Mahlzeiten, meine Toilettenzeit – verdammt, meine ganze Zeit – mit den Kindern. Und im Gegenzug sollte ich einen ganzen Tag bekommen, an dem es wirklich nur um mich geht. Aber ich habe auch eine Mutter.

Ich habe einige Freunde, deren Mütter bereits verstorben sind. Wieder andere, deren Mütter weit weg wohnen oder die einfach keine Lust haben, Zeit mit ihren Töchtern und Enkelkindern zu verbringen. Und ich bin wirklich dankbar für meine Tochter und sie hat es auf jeden Fall verdient, gefeiert zu werden.

Aber wäre es nicht besser, wenn jeder einen besonderen Tag hätte? Zumindest solange ich immer noch derjenige bin, der meinen Kindern den Hintern abwischt?

Es stellt sich heraus, dass der Großelterntag dieses Jahr der 7. September ist. Ich musste es googeln, weil ich wusste, dass es eines gab, ich wusste nur nicht wann. Der Großelterntag ist relativ neu und wurde 1978 vom Kongress offiziell ausgerufen. Nun, ich denke, es ist an der Zeit, dass er fällig wird.

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Ich habe auf meinem Telefon einen Aufgabeneintrag hinzugefügt, um diesen August mit den Schulen meiner Kinder zusammenzuarbeiten und Bastelarbeiten für den Großelterntag anzufertigen. Das Jahr wird noch frisch sein, und die Kinder, die nicht gerade die Woche der Wertschätzung für Lehrer und Mitarbeiter gefeiert haben und mit einem Burn-out am Jahresende zu kämpfen haben, werden gerne nachkommen.

Und nächstes Jahr werde ich meinen Freiwilligentag in der Kirche verlegen, damit ich mich nicht am Muttertag ehrenamtlich engagieren muss, also dem Tag, an dem sich alles um mich dreht.

Seid ihr dabei, liebe liebe Mütter?

Dieser Artikel wurde ursprünglich im Mai veröffentlicht 13. 2010