Tylenol-Hersteller für Kinder wird sich wegen Kontaminationsvorwürfen schuldig b

Tylenol-Hersteller für Kinder wird sich wegen Kontaminationsvorwürfen schuldig b

© McNeil Consumer Healthcare

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Das Unternehmen ist McNeil Consumer Healthcare; es ist eine Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson und stellt bekannte Arzneimittelnamen wie Tylenol und Motrin her. Die Associated Press berichtete gestern, dass McNeil sich der Vorwürfe schuldig bekennen wird, und das Unternehmen hat Berichten zufolge zugestimmt, 25 Millionen US-Dollar zu zahlen, um den Fall aufzuklären.

McNeil führte im April 2010 einen freiwilligen Rückruf verunreinigter Produkte durch, als festgestellt wurde, dass Metallpartikel in die Medikamente eingebracht wurden. Das Problem wurde auf ein McNeil-Werk in Fort Washington, Pennsylvania, zurückgeführt, wo während des Herstellungsprozesses Chrom-, Nickel- und Eisenrückstände die Flaschen verunreinigten. Eine Beschwerde im Mai 2009 über schwarze Metallflecken in einer Flasche Tylenol für Kleinkinder machte McNeil erstmals auf das Problem aufmerksam. Doch das Unternehmen produzierte und verkaufte noch monatelang Flaschen. Berichten zufolge gab es keine Verletzungen durch die Medikamente, aber die Staatsanwaltschaft warf McNeil vor, nicht sofort Maßnahmen zur Behebung des Problems ergriffen zu haben.

Für Johnson & Johnson, Rückrufe sind nichts Neues. Das Unternehmen schrieb 1982 Geschichte, als es einen umfangreichen und bahnbrechenden Rückruf von Tylenol durchführte, nachdem mit Zyanid versetzte Pillen den Tod von sieben Menschen verursacht hatten. Johnson & Johnson holte 31 Millionen Flaschen Tylenol aus den Läden und bot den Verbrauchern kostenlose Ersatzmedikamente an. Wie jetzt übernahm das Unternehmen die Verantwortung und sein schnelles Handeln ermöglichte es ihm, weiterhin ein führender Medikamentenhersteller zu bleiben.

Obwohl Tylenol in der Lage ist, sich von einem Skandal zu erholen, möchten viele Ärzte, dass Eltern diese bekannten roten Kästchen lieber meiden, wenn es um ihre Kinder geht. Nach Angaben der FDA können Schmerzmittel und Fiebersenker wie Paracetamol – der Hauptbestandteil von Tylenol – schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen, wenn Kinder auch nur geringfügig mehr als angegeben dosiert werden. Eltern mit einem Kind, das Fieber hat, sollten vor der Verabreichung von Medikamenten einen Arzt konsultieren und vielleicht auch die Nachrichten im Auge behalten.

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 12. März 2015 veröffentlicht

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