Ihre größte Sicherheitsbedrohung lebt in Ihrem Zuhause
Wie das Wall Street Journal sagt, ist das stärkste Netzwerk nur so stark wie sein schwächstes Glied. Und Ihre Kinder sind Ihr schwächstes Glied. Selbst wenn sie schlauer und technisch besser sind als Sie, kann ihr Online-Verhalten zu einem hässlichen technischen Zusammenbruch in Ihrem Haus führen.
Eine kürzlich im WSJ zitierte Umfrage besagt, dass „die Hälfte der Amerikaner mit Kindern unter 18 Jahren berichteten, dass ihre Kinder auf irgendeine Weise ihre Online-Sicherheit verletzt hätten.“ Diese Sicherheitsverletzungen können kostspielig und auch äußerst frustrierend sein.
Wie minimieren Sie also Ihr potenzielles Risiko?
Risiken ändern sich mit dem Alter: Jüngere und ältere Kinder stellen unterschiedliche Herausforderungen dar. Kleine Kinder hämmern vielleicht auf die Tastatur und ändern den Namen von etwas oder löschen Dateien. Ältere Kinder beantworten möglicherweise Umfragefragen und klicken auf cool aussehende Wettbewerbe, die zu Malware führen. Jugendliche laden möglicherweise Medien herunter und streamen von unsicheren Websites.
Erstellen Sie separate Profile: Jede Person, die den Computer/das Tablet verwendet, sollte ein eigenes Profil haben, über das sie auf ihre Programme und Spiele zugreifen kann. Auf diese Weise kommt es zu weniger Kreuzkontaminationen. Denken Sie daran, wichtige Administratorzugriffe für sich zu behalten.
Überprüfen Sie den Browserverlauf: Dies ist kein Ausspionieren Ihrer Kinder – es ist wichtig zu sehen, was sie durchsuchen und herunterladen, für den Fall, dass sie unsichere Websites besuchen. Sie können auch Dateiänderungsdaten überprüfen und nach Lücken in der Zeitleiste suchen. Wenn sie ihren Browserverlauf löschen, kann das ein Warnsignal sein.
Erhöhen Sie Ihre Sicherheit: Verwenden Sie Passwort-Manager, um unterschiedliche Passwörter für verschiedene Dinge zu erstellen. Schützen Sie Ihre persönlichen Dateien vor versehentlichem Löschen, indem Sie sicherstellen, dass sie auch durch ein Passwort geschützt sind. Verwenden Sie Passwörter, die die Kinder nicht erraten können, damit der Name des Haustieres der Familie nicht bekannt ist.
Richten Sie ein Backup-System ein: Dr. Samuels vom WSJ empfiehlt, zwei Backup-Systeme zu haben, die rotieren, damit das andere sicher ist, wenn eines infiziert wird.
1-Klick deaktivieren: Jeder, dem bei seltsamen In-App-Käufen eine Kreditkarte vorgelegt wurde, weiß, dass dies ein wichtiger Schritt ist. Alle Käufe für Spiele und innerhalb von Spielen können nur durch die Eingabe eines Passworts abgeschlossen werden.
Sprechen Sie mit Ihren Kindern: Bringen Sie ihnen etwas über Malware und deren Aussehen bei. Sagen Sie ihnen, dass Sie erwarten und ermutigen Sie sie, zu Ihnen zu kommen, wenn ihnen etwas Merkwürdiges auffällt oder ein Verstoß vorliegt. Und Sie müssen auch das Pornogespräch führen. Es geht um Sicherheit.
Sobald Ihre Kinder Sie online überlisten, gehen Sie vorsichtig auf sie zu – als wären sie wütende Nashörner – und bitten Sie sie, zu erklären, was in Ihrem System vor sich geht. Wenn Sie ihnen das richtige Maß an Ermutigung, Grenzen und Respekt entgegenbringen, werden Sie möglicherweise feststellen, dass Ihr größtes Sicherheitsproblem zu Ihrem größten internen technischen Support wird.
Dieser Artikel wurde ursprünglich am 24. April 2015 veröffentlicht