Wer braucht einen Führerschein, wenn Uber nur einen Fingertipp entfernt ist?

Wer braucht einen Führerschein, wenn Uber nur einen Fingertipp entfernt ist?

Zum Glück wurde niemand verletzt. Aber die Erinnerung verfolgt mich immer noch, besonders jetzt, wo meine eigene Tochter nur noch drei Jahre davon entfernt ist, ihre eigene Freikarte für die offene Straße zu erhalten. Ich fühlte mich dann etwas besser, als die New York Times neulich berichtete, dass immer mehr Teenager das DMV umgehen und stattdessen Apps wie Uber und Lyft nutzen, um sich fortzubewegen.

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Laut der Times ergab eine aktuelle Studie des University of Michigan Transportation Research Institute, dass die Zahl der 16-Jährigen mit einem Führerschein in den USA auf 28 Prozent gesunken ist im Jahr 2010, von 46 Prozent im Jahr 1983. Und einer der Gründe, sagt Brandon Schoettle (ein Autor der Studie) in dem Artikel, ist die Erfindung von Autoservice-Apps. „Der Komfort von Lyft und Uber überwiegt wahrscheinlich das Geld und die Kosten für den Besitz eines Fahrzeugs“, sagte er. „Mit dem Mobiltelefon ist es auch viel bequemer, sich von einem Freund oder einem Taxidienst mitnehmen zu lassen.“

Ich weiß, ich weiß. Es gab viele Debatten über die Idee, dass Kinder Uber nutzen. Dennoch bin ich völlig gegen diesen Trend, allein schon wegen der Sicherheitsvorteile. Laut einem aktuellen Bericht der AAA Foundation for Traffic Safety waren 6 von 10 Autounfällen mit Beteiligung von Teenagern auf abgelenktes Fahren zurückzuführen. Und während rund 40 Prozent der jugendlichen Autofahrer schlau genug sind, um zu wissen, dass das Schreiben von SMS während der Fahrt eine schlechte Idee ist, hat dieselbe Gruppe von Teenagern laut einer anderen Studie von NPR kein Problem damit, sich auf dem Fahrersitz umzuziehen, Kontaktlinsen einzusetzen, Make-up aufzutragen und Hausaufgaben zu erledigen.

Moment, was? Ich bin ein Fan des Teller-Jonglierens, aber wenn mein Kind das Steuer einem Uber-Fahrer übergeben möchte, damit es unterwegs seine Hausaufgaben machen und sich umziehen kann, ohne sein Leben zu riskieren, wäre das für mich vollkommen in Ordnung.

Und wenn es diese Dinge erledigen möchte, bevor es überhaupt das Haus verlässt, wäre das für mich auch völlig in Ordnung.

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 16. April 2015 veröffentlicht

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