Und die beste Erziehungsphase ist...

Und die beste Erziehungsphase ist...

Und die beste Erziehungsphase ist...

von Christine Organ 20. Mai 2016iStock

Hin und wieder sehe ich einen Freund, der auf Facebook etwas in der Art postet: „OMG. Habe gerade das neue Baby meiner Freundin gesehen. Meine Eierstöcke sind explodiert! Neugeborene sind die besten!“ Ich denke sofort: Im Ernst?! Erinnern Sie sich nicht an die undichten Brüste, das Spucken und den fast manischen Schlafentzug?

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Oder ich höre eine Mutter im Park dabei, wie sie sich daran erinnert, wie großartig die Kleinkindphase war, als ihr Kind „die süßesten Dinge sagte“ (d. h. es fluchte – in der Öffentlichkeit). Und ich möchte schreien: Erinnerst du dich nicht, warum sie Threenager genannt werden?!

Andere Eltern werden darüber sprechen, wie toll die Tragetaschen sind! Es geht darum, die Eltern von Teenagern zu sein, weil man sich ihre Kleidung ausleihen und mit dem neuesten Slang auf dem Laufenden bleiben kann (d. h. man weiß, was „bae“ bedeutet). Wirklich?! Weil du irgendwie lächerlich klingst, wenn du in einem Satz den Ausdruck „totes fab“ verwendest.

Auf jeden Fall ist die Frage nach der besten Erziehungsphase eine ebenso heikle Frage wie die Frage, ob man sich eine PDA zulegen oder einem 3-Jährigen ein iPad kaufen soll. Und wenn Sie eine Handvoll Eltern in einen Raum bringen, erhalten Sie eine Handvoll unterschiedlicher Antworten auf die Frage, welche Erziehungsphase die beste ist. Um die Kontroverse zu beenden, werde ich sie für Sie aufschlüsseln.

Baby-Stadium

Vorteile: Sie sind weich und matschig und so verdammt süß. Sie schlafen etwa 20 Stunden am Tag und sind relativ tragbar. Schnallen Sie ein Baby in den Autositz und schon geht es zu Whole Foods oder in das neue Restaurant um die Ecke. Es ist fast so, als würde man die neue Coach-Handtasche tragen, nur dass der Autositz etwa 33 Kilogramm wiegt.

Nachteile: Auch wenn sie den größten Teil des Tages schlafen, erfolgt dieser „Schlaf“ in 37-Minuten-Schritten, was zufällig genau der Zeit entspricht, die eine frischgebackene Mutter braucht, um zu duschen, ein Hemd anzuziehen, das nicht nach Spucke stinkt, und eine Tasse lauwarmen Kaffee zu trinken. Du schläfst also so gut wie nie. Wenn sie in der Öffentlichkeit anfangen zu schreien und der Busen oder die Flasche nicht funktionieren, kann sich niemand vorstellen, was zum Teufel los ist, und du musst verdammt noch mal aus dem Restaurant sprinten, während dir der Schweiß über den Rücken läuft und einen halb aufgegessenen Burger und einen Teller Pommes zurücklässt.

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Kleinkind Bühne

Vorteile: Sie sind süß und weich und toben auf ihren neuen Laufbeinen herum. Sie machen ein Nickerchen und schlafen möglicherweise sogar die ganze Nacht durch, was bedeutet, dass Sie sich allmählich etwas normaler fühlen. Das Beste ist, dass sie einem sagen können, was los ist, wenn sie weinen. Me whan me-ka (Übersetzung: Ich will Milch).

Nachteile: Von Steckdosen und Reinigungsmitteln bis hin zu Pinzetten und Lippenstift wird alles zur Todesfalle. Und obwohl sie Ihnen sagen können, wann sie Milch wollen, bekommen sie auch einen 43-minütigen Wutanfall, wenn Sie ihnen die Milch im blauen Trinkbecher statt im orangefarbenen geben.

VorschulStadium

Vorteile: Während die Kinder morgens in der Schule sind, haben Sie ein paar Stunden Pause. Sie kommen erschöpft von ihrem Schulmorgen nach Hause und sind bereit für ein Nickerchen. Du bist ihr Lieblingsmensch auf der Welt.

Nachteile: Sie sind wie ein wandelnder Tornado voller Aktivitäten, wenn sie nicht in der Schule sind oder schlafen, was bedeutet, dass Sie erschöpfter sind als im Babystadium. Die Vorschul-Bastelarbeiten, die sie mit nach Hause bringen, verschlingen Ihr Haus fast mit Glitzer. Und ihre Einstellung und Stimmungsschwankungen können mit denen eines ängstlichen, hormonellen Teenagers mithalten.

Grundschulphase

Vorteile: Sie befinden sich in dem, was viele Menschen liebevoll „den Sweet Spot“ nennen, wenn der Zauber der Kindheit noch sehr lebendig ist, aber jetzt können sie sich selbst anziehen, sich den Hintern abwischen und jeden Tag sieben Stunden frei in der Schule verbringen. Sie können am Samstagmorgen den Fernseher einschalten und sich unterhalten. Und sie wissen, wie man das iPad repariert, wenn es sich nicht mehr richtig verhält.

Nachteile: Mathe in der dritten Klasse ist viel schwieriger als in der dritten Klasse. Fünf Minuten nach dem Einschalten des Fernsehers hört man aus dem Wohnzimmer die Geräusche einer heftigen Schlägerei darüber, ob man sich „Regular Show“ oder „Star Wars“ ansehen soll. Und sie sind völlig außer sich, als ihr Minecraft-Haus zerstört wird.

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Zwischenphase

Vorteile: Sie hassen uns nicht.

Nachteile: Sie mögen uns auch nicht.

Teenager-Bühne

Vorteile: Sie können sehen, wie sie sich zu den Mini-Erwachsenen entwickeln, die sie bald werden werden. Sie können gemeinsam die gleichen Aktivitäten genießen, sei es Einkaufen, Lesen oder Baseball. Sie gehen selbstständig zur Schule, machen ihre Hausaufgaben selbst und regeln ihr soziales Leben selbst.

Nachteile: Die Sorgen werden größer: Sexting, Drogen und wer die Flasche Wein hinten im Kühlschrank ausgetrunken hat. Sie können selbst durch die Stadt fahren, vergessen aber, das Auto zu tanken. Sie sprechen in Akronymen und Slang, sodass Sie keine Ahnung haben, was sie zum Teufel sagen. Oh, and the eye-rolling. Das verdammte Augenrollen.

Aber im Guten wie im Schlechten werden sie bald auf sich allein gestellt sein.

Da haben Sie es also: die Vor- und Nachteile jeder Erziehungsphase. Damit sollte die Debatte beendet sein, oder?

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Nein? Tut es das nicht? Was ist meine Lieblingsbühne? Nun, die Antwort war in den letzten 10 Jahren, in denen ich Mutter war, dieselbe. Meine Lieblingsphase war immer in welcher Phase wir uns auch befinden.