#PrayForTheWorld bricht nach schönen Angriffen aus, weil wir nicht glauben könne
Gestern endete eine freudige Feier Tragödie, nachdem ein Lastwagen durch eine Menschenmenge raste, die den Bastille-Tag in der südfranzösischen Stadt Nizza feierte.
Laut BBC begann der mutmaßliche Terroranschlag gegen 23 Uhr. Ortszeit, kurz nach dem Finale eines Feuerwerks an der Strandpromenade. Ein Lieferwagen raste die Promenade des Anglais entlang und schlängelte sich nach links und rechts, um so viele Menschen wie möglich anzugreifen. Der Fahrer fuhr noch etwas mehr als eine Meile weiter, bevor er von der Polizei erschossen wurde und der Amoklauf schließlich endete.
Nachdem der Fahrer getötet worden war, rannten Zeugen gegenüber BBC zum Strand, weil sie befürchteten, dass der Lastwagen voller Sprengstoff war und explodieren würde. In einer Erklärung bezeichnete der französische Präsident Francois Hollande den Angriff als „unbestreitbaren terroristischen Charakter“. Außerdem verlängerte er den seit den Terroranschlägen in Paris im November geltenden Ausnahmezustand in Frankreich um mindestens drei Monate.
Bei dem Anschlag in Nizza kamen 84 Menschen ums Leben und 50 weitere wurden verletzt. Mindestens 18 der Verletzten befinden sich in einem kritischen Zustand, und der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, sagte den lokalen Medien, dass zehn Kinder getötet wurden. Unter den Opfern waren Bürger vieler Nationen, darunter ein amerikanischer Vater und sein 10-jähriger Sohn. Seit dem Anschlag ringen die Menschen verständlicherweise um Worte und twittern ihre Trauer unter dem Hashtag #PrayForTheWorld.
In diesem Jahr haben wir so viele Menschenleben durch Terror und Gewalt gesehen – nicht nur in Frankreich oder hier in den USA, sondern auch in Istanbul, Bagdad, Brüssel, Dhaka und unzähligen anderen Orten rund um den Globus. Alle paar Tage scheint es einen neuen Bericht über Massengewalt irgendwo auf der Welt zu geben, und es wird immer schwieriger, überhaupt noch Wege zu finden, unsere Trauer zu verarbeiten, oder die Hoffnung aufzubringen, dass wir uns irgendwie als Weltbürger zusammenschließen und das durchstehen können.
Es ist anstrengend und schmerzhaft zu sehen, wie ein Hashtag nach dem anderen neue Tragödien markiert, aber wenn uns diese Hashtags eines zeigen, dann ist es, dass es immer noch so viele Menschen gibt da draußen, die an Frieden, an Liebe und an Freiheit glauben. Wir trauern alle gemeinsam und müssen wissen, dass es auf der Welt so viel mehr Gutes als Schlechtes gibt, selbst an Tagen wie diesen, an denen sich alles so düster anfühlt.
Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Nizza und denen in Gefahr auf der ganzen Welt. Beten Sie für die Welt, denn die ganze Welt braucht es jetzt definitiv.
Dieser Artikel wurde ursprünglich am 15. Juli 2016 veröffentlicht