Nichtmenschliche Dinge, denen meine Kinder ähneln, nachdem sie eine Woche im Hau
Eine Woche Februarpause gepaart mit rekordverdächtig kalten Temperaturen bedeuten, dass meine beiden normalerweise sanftmütigen Jungen nicht … sie selbst sind. Nachfolgend 10 Dinge, denen sie nach ihrer Gefangenschaft in unserer kleinen Wohnung ähneln.
1. Hummer. Wir haben versucht, Just Dance zu spielen, Zelte zu bauen, Seil zu springen und alles Mögliche, aber meine Kinder warfen uns immer noch mit Scheiße nach, schlugen uns und packten uns mit allen Gliedmaßen. Es war, als wäre man in einem Käfig mit tausend lebenden Hummern gefangen.
2. Ein Stacheldrahtzaun. Kleine Kinder verstehen die Vorfahrt nicht. Wenn ich versuche, durch unseren engen Flur zu gehen, bilden sie eine sich windende, krallende Barriere, die an meinen Kleidern zerrt, meine Haare erwischt und mir den linken Schuh auszieht. Jedes Mal, wenn ich pinkeln möchte, bin ich wie Tim Robbins, der in The Shawshank Redemption aus einem Abwasserkanal kriecht.
3. Der Pine Tar-Vorfall von 1983. Wenn Sie ein Baseball-Fan sind, kennen Sie vielleicht dieses berüchtigte Spiel zwischen den New York Yankees und den Kansas City Royals. Wenn nicht: Der „Pine Tar Incident“ ist eine Kurzform für einen heiklen, streitsüchtigen, eigennützigen Streit. Zwei Kinder. Kleiner, streitsüchtiger, eigennütziger Streit. Über den rechtmäßigen Besitzer einer Post-It-Notiz.
4. Fledermäuse. Fehlendes natürliches Licht und Bewegung führen dazu, dass die Schlafzyklen der Kinder durcheinander geraten – sie wandern in den frühen Morgenstunden durch das Haus und schalten alle Lichter ein. Ich stolperte gestern Abend um 2 Uhr morgens ins Wohnzimmer und stellte fest, dass alle Lampen brannten, mein 4-Jähriger kopfüber auf dem Sofa hing und mit offenen Augen schlief. Er ist zu schwer zum Heben, deshalb habe ich ihn an den Knöcheln zurück ins Bett gezogen.
5. The Blair Witch Project. Diese Woche sind all die seltsamen kleinen Installationen, die kleine Kinder mit sich bringen, auf Hochtouren gelaufen: Hundert Ohrstöpsel in meinen Schuh gesteckt. Fünfhundert Pflaster hängen vom Kühlschrankgriff herunter. Ein Schneebesen und ein zusammengerollter Impfpass steckten durch den Sicherheitsriegel der Toilette. Sie ähneln winzigen religiösen Schreinen von Indianerstämmen, einer Opfergabe aus einem Stock, einem Steinhaufen, Babysocken, 14 Vierteldollarmünzen und ein paar zerknitterten Quittungen. Es ist, als würde man mit einem kleinen, unberechenbaren Christo zusammenleben, nur dass man nie aufräumen darf.
6. Vierhundertdreiundsiebzig Harley-Davidsons auf einer Fähre nach New Jersey. In einem kleinen, geschlossenen Raum herrscht ohrenbetäubender Lärm, eine ständige Androhung von Gewalt und ein paar erstickende Gerüche. Jemand trinkt zu früh am Tag. Es wird Erbrochenes geben.
7. Ein lockerer Keilriemen. Sind Sie schon einmal eingeschlafen, wenn ein schlecht gewarteter Pickup mit einem dreibeinigen Hund auf der Rückbank direkt vor Ihrem Fenster anhält, unangemessen lange wartet und dann beschleunigt? So hört sich ein Kleinkind an, das fünf Tage lang eingesperrt ist, wenn man versucht, das Abendessen zuzubereiten.
8. Erinnerung an vergangene Dinge, in fünf Minuten vorlesen. Um 9 Uhr morgens haben wir acht Bücher gelesen, drei Festungen gebaut, zwei Ladungen Brownies gekocht, drei Bücher gefärbt und vier Stunden ferngesehen. Es bleibt keine Zeit, etwas zu genießen. Sogar die kurze Zeit des Friedens, die man mit der Sesamstraße erkauft hat, wird durch das Wissen getrübt, dass sie vielleicht 30 Minuten oder eine Minute lang ruhig sein können. Alles ist Triage. Wenn ich unter die Dusche gehe, ordne ich Körperteile in der Reihenfolge ihrer Verschmutzung an.
9. Ein psychologisches Experiment. In dem eine Gruppe die Gefangenen und eine Gruppe die Wärter sind, was irgendwie willkürlich ist. Am Ende einer Woche haben wir irgendwie den Platz getauscht: Die Jungs toben mit Lippenstift beschmiert durch das Haus und ich werde mit einem Schneebesen und einem zusammengerollten Impfpass an die Toilette gefesselt.
10. Ausreden für Wein. Okay, gut, es waren immer Ausreden für Wein.
Dieser Artikel wurde ursprünglich am 24. Februar 2015 veröffentlicht