Nachdem eine stillende Mutter belästigt wurde, zeigen Frauen aus Solidarität ihr

Nachdem eine stillende Mutter belästigt wurde, zeigen Frauen aus Solidarität ihr

Wir schreiben das Jahr 2016 und eine Mutter kann ihr Baby immer noch nicht in der Öffentlichkeit stillen, ohne endlose Belästigungen zu erleiden. Die neueste Geschichte stammt aus Australien, wo einer stillenden Mutter gesagt wurde, sie solle den Food-Court eines Einkaufszentrums verlassen, weil sie ihr Kind fütterte.

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Luci White hatte fast ihr eigenes Mittagessen beendet, als ihr 7 Monate alter Sohn anfing, sich aufzuregen. Er hatte Hunger. Sie beschloss, ihn zu füttern. Dann begann eine Flut von Beschwerden. Sie erzählte dem Bendingo Advertiser, dass ein älterer Mann auf sie zugekommen sei und gesagt habe: „Das darfst du nicht in der Öffentlichkeit machen. Das ist unangemessen.“ Dann kam eine andere Mutter auf sie zu und sagte: „Das ist so unhöflich, wenn Kinder in der Nähe sind.“ Schließlich erschien ein Manager, um ihr mitzuteilen, dass sie den Food-Court verlassen und in einen speziellen „Stillraum“ des Einkaufszentrums gehen müsse.

White behauptet, als sie im „Stillraum“ ankam, habe ihr Sohn geschrien und sei untröstlich gewesen. Was lenkt mehr ab: ein schreiendes, hungriges Baby oder eines, das still stillt?

Sie hat über ihre Erfahrungen in einer örtlichen Müttergruppe gepostet. Eine Mutter antwortete: „Ich denke, es muss eine Massenstillsitzung in diesem Food-Court geben, um den Neandertalern da draußen klarzumachen, dass niemand das Recht hat, einer Mutter zu sagen, wo sie ihr Kind füttern soll.“ Der Beitrag ging viral und führte dazu, dass eine der Mütter einen „Brüste für Babys“-Protest organisierte.

Die Frauen tauchten am Freitag auf dem Bendingo Marketplace in Bendingo, Australien, auf und sendeten eine klare Botschaft: Hören Sie auf, stillende Mütter zu belästigen.

Stillen ist in öffentlichen Räumen in Australien, genau wie in diesem Land, legal. Das hindert die Menschen immer noch nicht daran, Mütter dazu zu bringen, sich zu verstecken. Solange das so bleibt, wird es Frauen geben, die bereit sind, füreinander einzustehen, wie es sein sollte.

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Solidarität, meine Damen!

Der Marktplatz gab nach der Veranstaltung eine Erklärung ab: „Wir bedauern, dass ein Mitglied unserer Gemeinschaft beim Einkaufen bei uns Unbehagen oder Peinlichkeit empfunden hat, und wir entschuldigen uns bei der betroffenen Mutter.“

Das Personal wünschte wahrscheinlich, sie hätten den Mund gehalten. Mission erfüllt.

H/T Huffpost Parents