Mann gibt sich auf Facebook als Zielscheibe für urkomische Trollhasser aus
Diese Woche kündigte Target an, in seinen Geschäften keine geschlechtsspezifischen Schilder mehr anzubringen. Dazu gehörte auch, die Spielzeuggruppen nicht mehr nach Geschlecht zu trennen.
Einige ihrer Kunden waren unzufrieden und teilten ihnen dies auf der Facebook-Seite von Target mit.
Facebook-Nutzer Mike Melgaard ließ sich von der langen Liste lächerlicher Beschwerden auf der Target-Seite inspirieren. Er beschloss, ein gefälschtes Konto zu erstellen und sich als Target auszugeben. Er reagierte unverblümt auf Hasser, mit Sarkasmus und Humor. Bei den Hassern kam es nicht gut an, aber bei allen anderen kam es gut an.
Jeder, der für eine Marke arbeitet und Facebook nutzt, um für diese Marke zu werben, weiß, wie es sich anfühlt, sich auf die Zunge zu beißen. Target konnte den Hassern nicht ehrlich antworten, Melgaard jedoch schon. Das Lesen dieser Beiträge hat etwas so Befriedigendes:
Oh Mann, das war gut. Es gibt noch so viele weitere, wo diese herkommen. Adweek berichtet, Melgaard sei etwa 16 Stunden lang ungeschoren davongekommen und habe auf etwa 50 Posts geantwortet, bevor Facebook auf den Troll-Account aufmerksam wurde und ihn schloss.
Target scheint über die „Entführung“ ihrer Seite nicht allzu wütend zu sein. Sie haben dieses Foto vor ein paar Stunden gepostet:
Überall Applaus.
Dieser Artikel wurde ursprünglich am 14. August 2015 veröffentlicht