Können sie nicht für immer klein bleiben?
Als ich heute Morgen meinen 5-Jährigen zur Schule brachte, weigerte er sich, mich zu küssen. Er zuckte mit den Schultern, als meine Lippen in der Luft landeten und mir das Herz in den Magen fiel. Bereits? Dachte ich. Schon, schien sein Blick zu sagen.
„Ich bin nicht bereit dafür“, murmelte ich, als ich wegging. Ich möchte nicht, dass meine Kinder erwachsen werden. Noch nicht. Ich möchte mehr Zeit. Mehr Zeit zum Spielen und Lachen und alles richtig zu machen.
Ich sage meinen Kindern scherzhaft, sie sollen klein bleiben. Sie lachen und sagen: „Mami, das geht nicht! Wir wachsen!“ Ich lache mit ihnen, aber innerlich sterbe ich. Wenn sie nur wüssten, wie sehr ich mir wünsche, dass es wahr wäre. Wie sehr wünsche ich mir, dass sie klein bleiben.
Ich werde die Zeit, in der sie nicht mehr da sind, so sehr vermissen. Ich werde die Küsse und Streicheleinheiten vermissen. Ich werde die kleinen Hände vermissen, die meine festhalten. Ich werde die kleinen unverständlichen Zeichnungen und Geschenke von Steinen und alten Rasierschaumdosen vermissen, die mein Sohn mit einer Geste präsentiert, als würde er mir einen Diamanten anbieten. Ich werde das Lachen vermissen. Ich werde das Stück vermissen. Ich werde es vermissen, ihren kleinen Stimmen zuzuhören. Ich halte sie in meinen Armen.
Ich werde meine Babys vermissen, wenn sie erwachsen sind.
Natürlich gibt es vieles, was ich nicht vermissen werde. Ich werde die Wutanfälle nicht vermissen. Oder das Jammern. Oder die Schlachten vor dem Schlafengehen. Oder die Unordnung. Oder die Tatsache, dass mein Sohn darauf besteht, JEDEN zu zerstören. EINZEL. MAHLZEIT. in einer bösen Verschwörung, die mir ein Magengeschwür bescheren soll.
Aber das alles ist ein Preis, den ich bereit bin zu zahlen, damit sich mein Sohn am Ende des Tages in meine Arme schmiegt und mir sagt, dass er mich liebt. Dass meine Tochter mich anlächelt und mir sagt, dass sie glücklich ist.
Egal, was ich will oder wie ich mich fühle, die Zeit vergeht. Kinder werden erwachsen. Wir werden alt. Das Leben geht an uns vorbei. Ich kann meine Kinder nicht dazu bringen, klein zu bleiben. Ich kann die Zeit nicht verlangsamen. Ich kann nur jeden Tag dort sein und alles aufsaugen, damit sie eines Tages, wenn sie erwachsen und geflogen sind, in meinem Herzen leben werden. Immer noch klein.
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Dieser Artikel wurde ursprünglich am 9. April 2010 veröffentlicht