Familienbindung

Familienbindung

Man sagt, dass man nie vergisst, wie man Fahrrad fährt.

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Nun, da bin ich da anderer Meinung. Als ich das letzte Mal versuchte, meinen Hintern auf ein Fahrrad zu schwingen, kam mir überhaupt nichts Vertrautes vor.

Ich habe schöne Erinnerungen daran, wie ich in jungen Jahren bei langen Radtouren mit meinem Vater Freundschaft knüpfte. Wir radelten am Wasser entlang und schauten uns hübsche Häuser und Blumen an, es war alles so schön. Aber als Erwachsener? Nein, danke. Ich konnte überhaupt nicht das Gleichgewicht halten und die Unbequemlichkeit des Sitzes übertraf die Schmerzen bei der Geburt um Längen. Vielleicht bin ich sogar gestürzt. Entsetzt gab ich das Fahrrad auf und kam zu dem Schluss, dass mir vier Räder weitaus besser passen würden als zwei. Seitdem bin ich nicht mehr mit dem Fahrrad gefahren und schaue finster an den Radfahrern vorbei, die meinen Platz auf der Straße einnehmen. Wir sind verschiedene Wesen, sie und ich.

Dieses Wochenende nahm Jeff die Stützräder von Lilys Fahrrad ab. In weniger als ein paar Stunden brachte er ihr bei, die Straße auf und ab zu paradieren, als wäre sie das heißeste Ding, das jemals auf dem Bürgersteig gelaufen ist.

Als ich sie beobachtete, begann ich mich zu fragen, ob mir etwas entgangen war. Sie sah so stolz und unabhängig aus, und plötzlich kamen mir Visionen vom Familienradfahren in den Sinn. Wir fünf machen an einem Sonntagnachmittag in Spandex-Shorts und Turnschuhen ein Picknick in irgendeinem Nationalpark. Bindung beim Tragen passender Fahrradhelme und passender Sweatshirts. Ich fahre mit dem Fahrrad zum Starbucks, um Kaffee zu trinken, und spüre das Brennen in meinen Oberschenkeln. Tatsächlich habe ich eine Definition in meinen Oberschenkeln. Könnten das wir sein? Sei ich?

Schnauben.

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Nein, nein, kann es nicht. Ich kenne meine Grenzen, vielen Dank und ich kann ein langes und glückliches Leben ohne Fahrrad führen. Mein Minivan ist die allerbeste Möglichkeit, die ganze Familie von A nach B zu bringen, und ich werde am nächsten Tag nicht komisch herumlaufen. So viel dazu.

Vielleicht investiere ich aber auch in die passenden Sweatshirts. Das ist die Art von Familienzusammenhalt, mit der ich zurechtkomme.

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 21. März 2011 veröffentlicht