Eine Mittelschülerin erfährt, dass „feministisch“ ein schlechtes Wort ist

Eine Mittelschülerin erfährt, dass „feministisch“ ein schlechtes Wort ist

Als sie danach fragte, wurde ihr von Schulleiterin Kendra Young mitgeteilt, dass es digital entfernt worden sei, weil einige Eltern das Wort möglicherweise als anstößig empfunden hätten. Also tat Sophie, was jeder Teenager im Jahr 2015 tun würde: Sie erzählte ihre Geschichte in den sozialen Medien. Sie und ihre Freunde begannen darüber zu twittern, mit den Hashtags #KeepFeminismInSchools und #IDeserveFreedomOfExpression, und die Nachricht verbreitete sich schnell, was zu Medienanfragen zu dem gesamten Vorfall und schließlich zu einer Entschuldigung des Schulleiters führte.

ADVERTISEMENT

Während Sophie mit der Art und Weise, wie sich ihr Schulleiter umgedreht hat, zufrieden ist, denkt sie nicht so über ihren Schulleiter, der eine Reihe verschiedener Geschichten erzählt hat, von denen sich keine als wahr herausgestellt hat wahr. Er bestand darauf, dass sie das Foto geändert hätten, weil es ein wenig schmeichelhaftes Foto von ihr sei, was offenbar nicht dadurch gelöst werden könne, dass man das Wort „Feminismus“ von ihrem T-Shirt streicht, und dass ihre Eltern vorher vorbeigekommen seien, um die Angelegenheit zu besprechen, was ebenfalls unzutreffend sei.

Aber Sophie ist mit dem, was sich seitdem entwickelt hat, zufrieden. Seitdem ihre Geschichte viral ging, ist sie zur Sprecherin der Sache geworden, gibt ein Interview für MTV, spricht mit der Today Show und tritt bei The View auf. Sie hat auch mit ihrem Schulleiter daran gearbeitet, wie sie den Schülern (sowie den Lehrkräften, die es anscheinend genauso dringend brauchen) beibringen kann, was Feminismus ist, was er nicht ist und warum er nicht als praxisnahes Thema betrachtet werden sollte.

Sie erzählte der Today-Show: „Die Leute hier interpretieren das Wort falsch. Zum Beispiel: ‚Oh, du bist eine Feministin, also hasst du Männer.‘ Ich habe einfach Ich möchte Gleichberechtigung verbreiten, und viele Leute hier stimmen mir nicht zu.“

Denken die Leute das immer noch? Im Jahr 2015? Sie hat mir auch gerade etwas beigebracht.

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 25. April 2015 veröffentlicht

ADVERTISEMENT