10 Schwangerschaftserwartungen vs. Wirklichkeit

10 Schwangerschaftserwartungen vs. Wirklichkeit

Meine eigene Mutter behauptet, dass sie wundervolle, angenehme und glückselige Schwangerschaften hatte. Das einzig Negative, was ich jemals von ihr gehört habe, war, dass sie eines Tages beim Bettmachen so müde war, dass sie sich einfach hinlegte, um ein Nickerchen zu machen. Das war das Ausmaß ihres Elends – ein unerwartetes Nickerchen.

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Als ich in die Schwangerschaft ging, dachte ich natürlich, dass alles nur aus Rosen, Cupcakes und Regenbogenkätzchen bestehen würde. Ich sah die beiden Zeilen und fühlte mich … ziemlich gut. Und in den nächsten Wochen fühlte ich mich weiterhin … ziemlich gut.

Und dann bin ich in der fünften Woche aufgewacht, und das war seltsam. Mein Frühstück schmeckte. Und dann, hm, mein Mittagessen hat mich irgendwie dazu gebracht, zu kotzen. Und dann endlich, oh Scheiße, mein Abendessen löste in mir definitiv den Wunsch aus, zu sterben. Das wäre meine Realität mit Essen für die nächsten neun langen Monate. Ich hatte auch das Vergnügen, einen Herzmonitor tragen zu müssen und wurde oft ohnmächtig, wenn ich in meinem Auto saß.

Für den Fall, dass Sie eine Mutter wie meine hatten, finden Sie hier eine längere Liste mit Schwangerschaftserwartungen im Vergleich zu Ihrer kalten, harten Realität:

1. Das „Glühen“

Erwartungen: Meine Haut würde von innen heraus leuchten, wie ein Engel oder vielleicht eine Art Discokugel. Ich würde Gesundheit und Vitalität ausstrahlen und in einem Augenblick würde jeder wissen, dass ich das Wunder des Lebens in mir trage.

Realität: Meine Haut war völlig verrückt – Pickel, Ausschläge, seltsame braune Linien. Die Leute sagten mir ständig, wie müde und mürrisch ich aussehe. Sie dachten wahrscheinlich, dass ich eine ansteckende Krankheit in mir trage.

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2. Spüren Sie, wie sich das Baby bewegt

Erwartungen: Schmetterlingsflügel entwickeln sich zu dem Gefühl schöner Gliedmaßen, die sich strecken, und dem Wunder des ersten süßen Schluckaufs.

Realität: Es war cool, aber nicht immer bequem oder zeitgemäß. Es fühlte sich oft wie ein Ringkampf an, bei dem meine Blase und ich eindeutig die Verlierer waren.

3. Heißhunger auf Schwangerschaft stillen

Erwartungen: Lustige Geschichten darüber, wie ich meinen Mann spätabends rausschickte, um Barbecuesauce auf Popcorn oder so etwas zu essen.

Realität: Ich sitze nachts allein, während mein Mann schlief, und tat so, als würde ich den Tortillachip, den ich in der Hand hielt, nicht als Löffel für den Trog saurer Sahne verwenden, den ich mir ins Gesicht schaufelte.

4. Die ganze Aufmerksamkeit

Erwartungen: „Aww! Du bist schwanger? Das ist so großartig!“

Realität: „Wie weit sind Sie schon? Whoa. Reduzieren Sie besser die saure Sahne.“

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5. Süße Umstandsmode

Erwartungen: Die Kleidung! Entzückende Hemden und Kleider, um den winzigen Basketballbauch zu bedecken, den ich sicherlich haben würde.

Realität: Was wirklich passiert ist, war, dass mir Kleidung eigentlich egal war, es sei denn, sie war 1) groß genug, 2) bequem genug oder 3) konnte meinen Hintern bedecken.

6. Mutterschaftsfotos

Erwartungen: Ich tummele mich irgendwo auf einem Feld.

Realität: Ist nicht passiert. War mir egal.

7. Fett werden und es genießen

Erwartungen: Ich würde alles essen! Es würde eine herrliche und wundersame Zeit sein. Wen kümmert es, wenn ich dick werde – zum ersten Mal in meinem Leben sollte ich fett werden.

Realität: So viel Weinen. Einmal im Urlaub, als ich duschte und im nicht ganz so praktischen Duschspiegel meine walähnlichen Proportionen erblickte. Einmal probierte ich ein extragroßes Umstandskleid an, das nicht über meinen riesigen Bauch reichte. Einmal war meine Lieblings-Yogahose nicht mehr dehnbar genug für meinen Hintern.

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8. Einrichten des Babyzimmers

Erwartungen: Die niedlichen Dekorationen! Das Handy! All die Kleinigkeiten.

Realität: Ich war so müde, dass ich mich nicht dazu durchringen konnte, irgendetwas zu tun, und außerdem würde das Baby dort wahrscheinlich sowieso nicht schlafen, bis es in der Highschool war.

9. Den Namen Ihres Babys bekannt geben

Erwartungen: „Ich liebe diesen Namen. Du solltest jeden beim Namen nennen!“

Realität: „Dafür hast du dich entschieden? Wirklich? Na ja, zumindest ist sie süß.“

10. Die ersten paar süßen Tage

Erwartungen: Glückselige, kuschelige Tage auf einer Welle von Oxytocin, an die ich mich für die Ewigkeit erinnern werde.

Realität: Ich meine, ich weiß, dass diese Tage passiert sind, aber ich kann nicht sagen, dass ich mich an viel erinnern kann, außer an eine Menge seltsamer Gerüche und lähmende Angst vor dem Schlafen und die Sorge, dass alle am Leben bleiben könnten.

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Es gab Teile, die ich an der Schwangerschaft liebte. Da bin ich mir fast völlig sicher, aber es war definitiv nicht das, was ich erwartet hatte. Wenn ich Oma werde, werde ich vielleicht all die schwierigen Seiten vergessen haben und mich nur noch daran erinnern, dass ich einmal beim Bettmachen eingeschlafen bin.

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 5. Mai 2016 veröffentlicht