Manchmal weine ich

Manchmal weine ich

Manchmal weine ich um dich, Kleiner.

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Manchmal weine ich, weil die Welt so groß und du so klein bist, und ich mache mir Sorgen – oh, mache ich mir Sorgen – darüber, wie klein du in dieser Großen bist Welt.

Manchmal weine ich, weil du so groß und ich so klein bist, und je größer du zu mir wirst, desto kleiner werde ich zu dir, und ich mache mir Sorgen – Herr, wie ich mir Sorgen mache –, dass ich in deiner großen Welt klein bin.

Manchmal weine ich, weil diese Liebe zu groß und mein Herz zu klein ist und ein platzendes Herz sich – seltsamerweise schmerzhaft – sehr ähnlich anfühlt wie ein brechendes.

Manchmal Ich weine, weil ich von deiner Schönheit überwältigt bin.

Manchmal weine ich, weil ich von deiner Last überwältigt bin.

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Manchmal weine ich, weil ich im Prozess, dich zu gewinnen, eine Version von mir aufgegeben habe, und obwohl ich das nicht ändern würde, selbst wenn ich könnte, vermisse ich mich manchmal verzweifelt.

Manchmal weine ich, weil deine Haut so weich ist, deine Augen so strahlend und deine Seele so so neu und dein Herz ist so offen und ich bin traurig. Ich bin traurig, dass deine Unschuld an brutalen und notwendigen Erfahrungen zerbrechen wird, denn du bist genauso schmerzhaft ein Mensch wie der Rest von uns.

Manchmal weine ich, weil du auf eine Weise Hilfe brauchst, bei der ich dir nicht helfen kann, und Hilflosigkeit als Eltern empfindet – seltsamerweise und überraschend – sehr viel wie purer Terror.

Manchmal weine ich, weil ich als Mutter keine andere Wahl habe, als jeden Tag mein Höschen für große Mädchen anzuziehen, und beides Diese Dinge – keine Wahl zu haben und Höschen für große Mädchen – können wirklich sehr, sehr unangenehm sein.

Manchmal weine ich, weil ich so unglaublich müde bin – nicht schläfrig, sondern müde –, dass ich nichts anderes tun kann.

Manchmal weine ich, weil ich Gott in deinem Kichern höre.

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Manchmal weine ich, weil deine bloße Existenz eine so tiefe Freude hervorruft, dass Lächeln und Lachen sie nicht ganz erreichen können Es.

Manchmal weine ich, weil dieser Segen so groß und meine Tasse so klein ist und der Überlauf irgendwohin muss.

Manchmal weine ich, weil all diese Dinge – die Liebe, die Sorge, die Traurigkeit, die Schönheit, das Platzen, das Höschen für große Mädchen, der Segen – alles zu viel ist, um es zu ertragen. Einfach zu, zu viel.

Manchmal weine ich um dich. Und für mich. Und für diese große Welt. Und aus tausend anderen schrecklichen, wunderbaren, verzweifelten, schönen Gründen, die du erst verstehen wirst, wenn du Eltern bist.

Manchmal weine ich um dich, Kleines. Große, reinigende Tränen.

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 9. November 2016 veröffentlicht

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