Ich hasse Hausaufgaben
Ich muss ein Geständnis machen: Ich hasse Hausaufgaben. Ich hasse es, es zu tun, ich hasse es, dabei zu helfen; Ich hasse die bloße Existenz davon. Oh, ich habe einen Kindergartenkind. Und hör auf zu lachen; Er bekommt viele Hausaufgaben.
Er bekommt zu Beginn der Woche ein Paket, das bis Donnerstag erledigt sein muss. Es sind alles Arbeitsblätter und die meisten Anweisungen sind unvollständig und ich verstehe nicht, was der Lehrer will, und ich weiß nicht, wie ich es ihm erklären soll. Und dann bekommt er Arbeitsblätter, die in der Schule bearbeitet werden sollten, auf denen Dinge wie „Bitte beenden“ stehen und für die es keine Anweisungen gibt. Abgesehen davon, dass er sagte: „Michael, weißt du, was du hier tun solltest?“ Wie soll er das genau zu Ende bringen?
Und dann sind da noch die Lesebücher und Gedichtmappen und die Hausaufgaben für die Familie. Familienhausaufgaben? Ich bin in den Kindergarten gegangen, vielen Dank.
Habe ich KINDERGARTEN erwähnt?
Ich mag verärgert klingen, aber ich habe es satt, mich jeden Abend um die Hausaufgaben zu streiten. Ich habe es satt, Konzepte zu vermitteln, die nicht im Klassenzimmer vermittelt wurden, für die es aber Hausaufgaben gibt. Ich arbeite, mein Mann arbeitet, wir eilen nach Hause, kochen das Abendessen und machen dann Hausaufgaben. Dann heißt es baden, ins Bett gehen und am nächsten Tag von vorne beginnen. Mein Sohn ist überrascht, wenn wir sagen: „Du hast keine Hausaufgaben.“ Normalerweise ist das am Wochenende.
Ganz zu schweigen von all den Forschungsergebnissen, die besagen, dass Hausaufgaben in den ersten Klassen nichts bedeuten. Es ist kein Hinweis auf Lernen oder Fortschritt und lehrt Kinder nichts anderes als Burnout. Wir kämpfen und es fließen Tränen, einige davon sind meine eigenen. In der ersten Klasse wird mein Sohn das Lernen hassen. Was soll das einem Kind beibringen?
Ich bin kein bildungsfeindlicher Elternteil. Ich bin Anwalt. Ich arbeite ehrenamtlich an der Schule. Ich glaube fest an Bildung sowie an Lesen und Schreiben. Ich bin mir nur nicht sicher, warum Arbeitsblätter, Übungen und obligatorische abendliche Hausaufgaben mit Forschungsprojekten einem Fünfjährigen etwas beibringen. Und machen Sie sich nichts vor. Die Eltern machen diese Hausaufgaben, je weiter man in die Oberstufe kommt.
Und dann lernen die Kinder nichts.
Dieser Artikel wurde ursprünglich am 24. März 2009 veröffentlicht