Donald Trump hat doch eine Mauer
Nach dem Frauenmarsch in Washington, D.C. am Samstag hatten einige der teilnehmenden Frauen ein Genie Idee, was man mit all den Schildern machen sollte, die sie für den Protest gemacht hatten: Sie befestigten sie am Zaun des Weißen Hauses und ließen sie dort.
Das Ergebnis? Eine riesige Plakatwand mit ihren Botschaften: „Frauenrechte sind Menschenrechte“, „Der Platz einer Frau ist in der Revolution“, „Pussy greift zurück“ und so vieles mehr.
Es war ein „unglaublicher Anblick“, so eine Frau.
Die Schilder waren um einen großen Teil des Zauns des Weißen Hauses gewickelt. Die Botschaften an den neuen Präsidenten an seinem ersten vollen Tag im Amt werden durch Trumps ständiges Wahlkampfversprechen, eine Mauer entlang der Grenze zwischen den USA und Mexiko zu errichten, um Einwanderer ohne Papiere für immer draußen zu halten, noch lustiger – und dann Mexiko mit der milliardenschweren Rechnung für den Bau der Mauer zu belasten. Auch wenn das eine objektiv lächerliche Idee ist – und ein Versprechen, das Trump kaum halten kann – wurde „Baut die Mauer“ zu einem groben Schlachtruf bei seinen Wahlkampfveranstaltungen.
Allein in D.C. marschierten schätzungsweise 500.000 Menschen, um gegen Donald Trumps Präsidentschaft zu protestieren und gleiche Rechte für Frauen zu fordern. Millionen Menschen schlossen sich ihnen bei Solidaritätsmärschen in Städten auf der ganzen Welt an.
Frauen kamen durch und bauten ihm eine Mauer, wenn auch eindeutig nicht die, die er wollte.
Dieser Artikel wurde ursprünglich am 23. Januar 2017 veröffentlicht