6 Tipps für die ersten 6 Wochen
Kein noch so großer Baby-101-Kurs kann Sie auf den „Oh Mist“-Moment vorbereiten, wenn Sie ein Neugeborenes nach Hause bringen. Dann, irgendwann zwischen der ersten Nacht und der sechsten Woche, werden Sie zum Experten. Hier sind einige Lektionen, die Sie nur lernen, wenn Sie in den Schützengräben sind:
1. Seien Sie Ihr eigener Türsteher
Sobald Sie das Krankenhaus verlassen, wird Ihr Zuhause zum neuesten lokalen Hotspot. Es ist schmeichelhaft, Nachrichten und Geschenke von Leuten zu bekommen, von denen man vergessen hat, dass man sie kennt, aber beschränken Sie in den ersten Wochen die Besucherzahl auf ein Minimum. Bedanken Sie sich freundlich bei ihnen und erklären Sie ihnen dann, dass Sie derzeit nur eine Pfütze aus Muttermilch und Tränen sind und dass Sie sie gerne zu sich einladen würden, wenn Sie wieder zu einer Gelatineform eines Menschen erstarrt sind. Die Besucherregel lautet: Wenn Sie für sie putzen müssen oder sie sich mit Mama-Nippeln unwohl fühlen, stehen sie nicht auf der Gästeliste.
2. Es gibt ein Baby-Stockholm-Syndrom
Es gibt einen Grund, warum Kombattanten Schlaffolter anwenden, um ihre Feinde zu schwächen. In den ersten sechs Wochen macht Ihr Baby Sie jede Nacht kaputt. Aber dann wachst du auf, gebrochen vom Schlafentzug, und verliebst dich immer tiefer.
Von jetzt an wirst du frischgebackene Mütter für immer als Geiseln sehen, die von Babyschlafdieben regiert werden. Aber Sie werden auch das Staunen und die absolute Liebe kennen, die sie in der Stille des Morgens zu ihrem süß duftenden Neugeborenen empfinden.
3. Werden Sie ein Schlafgeizhals
Machen Sie alle Nickerchen und gehen Sie früh schlafen. Schützen Sie Ihren eigenen Schlaf, als wären Sie Dagobert Ente. Wenn das Kind um 7 Uhr morgens zum ersten Mal ein Nickerchen macht, machen Sie ein Nickerchen. Wenn Ihr Kaffee um 11 Uhr aufgebraucht ist, machen Sie ein Nickerchen. Machen Sie um 19 Uhr ein Nickerchen. vor dem Schlafengehen. Mach ein Nickerchen, wenn Papa zu Hause ist. Machen Sie ein Nickerchen, wenn Sie Gesellschaft haben. Tu es.
4. Brennen Sie die Bücher
Die Bücher geben Ihnen den Zeitplan für das perfekte Baby, aber nicht den perfekten Zeitplan für Ihr Baby. Sie führen zu Selbstzweifeln und bringen Ihr Babyspiel wirklich durcheinander („Warum schläft mein Baby nicht alle 87 Minuten ein? Warum?!“).
Hier sind einige Ideen, was Sie mit diesen Babybüchern machen können:
1) Spenden Sie sie für Sexualunterricht in der High School, um Abstinenz zu fördern.
2) Machen Sie ein riesiges Lagerfeuer und opfern Sie es den Schlafgöttern.
3) Schießen Sie sie in den Weltraum und stressen Sie sie Marsmamas.
Jede dieser Ideen ist besser, als sie zu lesen.
5. Lassen Sie das Baby schlafen
Wenn das Baby im Autositz schlafen möchte, lassen Sie es. Wenn sie im Rock 'n Play schlafen, lassen Sie sie. Wenn sie zu lange schlafen, lassen Sie sie. Wenn sie nach dem Essen schlafen, lassen Sie sie. Wenn sie in der Schaukel schlafen, lassen Sie sie. Wenn sie im Kinderwagen einschlafen, erinnern Sie sich an Keanu Reeves aus dem Film „Speed“, hören Sie nicht auf und lassen Sie das Baby schlafen!
6. Irgendwohin gehen – überall
Gehen Sie zum Park. Besuchen Sie einen Mommy and Me-Kurs. Fahren Sie am Strand vorbei. Spaziergang durch das Einkaufszentrum. Holen Sie sich einen Kaffee – Sie brauchen verdammt noch mal einen.
Diese erste Reise wird schwierig sein. Sie werden auf Ihre Schubladen starren und sich fragen, welche Hose Sie tragen sollen. Sie werden den Autositz falsch einsetzen. Sie falten Ihren Kinderwagen zusammen, um ihn im Kofferraum Ihres Autos zu verstauen, und stellen dann fest, dass Sie am Zielort nicht mehr wissen, wie Sie ihn aufklappen sollen. Du wirst schwitzen. Ihr Baby wird weinen. Sie werden die Babytrage verkehrt herum anziehen. Sie werden in der Öffentlichkeit mit einer unangenehmen Brustabdeckung stillen, die Ihr Baby hassen wird. Sie werden schwören, dass Sie das Haus nie wieder verlassen werden, bis Sie feststellen, dass Ihr Baby draußen in der realen Welt viel glücklicher ist, und Sie sich fragen, warum Sie das nicht schon früher getan haben.
Profi-Tipp:Bereiten Sie sich so früh wie möglich auf diese erste Reise vor. Beginnen Sie bei einem Nachmittagsausflug am Vorabend mit der Planung und Organisation Ihrer Sachen. Für einen morgendlichen Ausflug: Wem machst du Witze? Du gehst nirgendwo vor 13 Uhr hin.
In den ersten sechs Wochen dreht sich alles ums Überleben – für dich und für diesen kleinen Menschenklumpen. Glücklicherweise hat Mutter Natur eine Belohnung eingebaut – das erste Lächeln. Nach Wochen ohne Anerkennung wird das Lächeln der erste Blick auf den kleinen Menschen sein, zu dem Ihr Neugeborenes werden wird. Es ist wie ein leuchtender Goldschatz am Ende eines mit Scheiße befleckten Regenbogens. Und damit haben Sie es auf die andere Seite geschafft.
Dieser Artikel wurde ursprünglich am 17. März 2016 veröffentlicht