5 Gründe, warum Technologie die sozialen Fähigkeiten unserer Kinder ruiniert

5 Gründe, warum Technologie die sozialen Fähigkeiten unserer Kinder ruiniert

So sehr die Technologie flexibles Lernen, Unterhaltung auf Knopfdruck und die Möglichkeit, überall und jederzeit mit Menschen in Kontakt zu treten, ermöglicht, ist sie auch der Grund dafür, dass die neueste Generation von Kindern bei einer Preisverleihung die sozialen Fähigkeiten von Kanye West besitzt.

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Das liegt daran, dass sie sich jetzt auf Online-Interaktionen als Ersatz für die differenzierteren persönlichen Interaktionen verlassen, an die wir gewöhnt sind, und das führt zu einem Rückschritt. Hier sind einige Beispiele:

1. Spieltermine

Zurück Dann: Kinder hatten Spielverabredungen mit ihren Freunden und spielten tatsächlich zusammen.

Jetzt: Kinder treffen sich zum Spielen mit ihren Freunden und anstatt zusammen zu spielen, spielen sie Minecraft neben einander. Es heißt „Parallelspiel“ und ist das, was Zweijährige tun. Wie bei Kleinkindern gibt es nur minimale Interaktion, obwohl sie sich der Anwesenheit des anderen bewusst sind. Leider führt diese Art des Engagements nicht gerade zu sinnvollen Freundschaften, geschweige denn zu Augenkontakt.

Tipp: Veranstalten Sie technikfreie Spieltermine, bei denen Kinder die gute altmodische Art der Interaktion mit ihren Freunden durch Fantasiespiele und Outdoor-Aktivitäten genießen können.

2. Gelächter

Damals: Wenn etwas lustig war, drückten Kinder ihre Belustigung durch lautes Lachen aus.

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Jetzt: Kinder sagen „LOL“ und lächeln vielleicht leicht, aber es wirkt eher droidartig und gruselig. Es ist schon schlimm genug, dass unsere Kinder das Schreiben von Textnachrichten mit einem geheimen Akronymcode lernen, den selbst Millennials nicht entziffern können. Aber wenn sie denken, dass es eine Abkürzung zum Lachen gibt, ist es an der Zeit, eine Grenze zu ziehen.

Tipp: Lassen Sie Ihr Kind wissen, wie sehr Sie es schätzen, den Klang seines Lachens zu hören. Dann schnappen Sie sich Ihr Lieblingswitzebuch und verwandeln Sie es in ein lustiges Spiel, indem Sie sehen, wie lange es dauert, bis er einen Bauch sprengt.

3. Spaß

Damals: Kinder gingen der Sache nach, Spaß zu haben, um Spaß zu haben. Gelegentlich machten ihre Eltern ein Foto für die Nachwelt oder sie machten ein Polaroid – die frühere Version des Selfies – und wurden mit einer Nahaufnahme ihres linken Nasenlochs belohnt.

Jetzt: Kaum etwas wird nur aus Spaß gemacht. Stattdessen geht es oft darum, wie es von anderen aufgenommen wird. Da die Kamerahandys immer griffbereit sind, besteht kein Grund, über den atemberaubenden Sonnenuntergang zu sprechen, den sie gerade auf dem Heimweg vom Strand gesehen haben. Kinder müssen einfach darauf zeigen, klicken, filtern, auf Instagram hochladen und sich dann zurücklehnen und darauf warten, dass die virtuellen High Fives eintreffen.

Tipp: Modellieren Sie das Verhalten, das Sie bei Ihren Kindern sehen möchten. Wenn Sie eine schöne Zeit miteinander verbringen, versuchen Sie, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren und sich die Fototermine aufzusparen, um diese wirklich besonderen Momente festzuhalten.

4. Freundschaft

Damals: Kinder hingen mit anderen Kindern zusammen, die in ihrer Nachbarschaft lebten oder zur Schule gingen. Wenn einer ihrer Freunde wegzog, konnten sie den Kontakt aufrechterhalten, indem sie Briefe schrieben oder ganze Sätze am Telefon sprachen.

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Jetzt: Kinder sind mit praktisch jedem, den sie jemals getroffen haben, „Freunde“. Dennoch kennen sie sich nicht wirklich, es sei denn natürlich, sie betreiben intensives Social-Media-Stalking. Wenn sie im wirklichen Leben gute Freunde sind, können sie die Beziehung auf SMS-Status heben, wo sie über eine Reihe vokalloser Kurzcodes miteinander kommunizieren, die das staatlich vorgeschriebene „Hooked on Phonics“ wie eine wirklich kluge Idee erscheinen lassen.

Tipp: Stellen Sie sicher, dass sie den Unterschied zwischen Bekannten und engen Freunden verstehen, und bringen Sie ihnen bei, wie wichtig es ist, sinnvolle Beziehungen zu ihrem inneren Kreis zu pflegen.

5. Zwischenmenschliche Fähigkeiten

Damals: Kinder konnten sehen, wie das Gesicht einer Person aussah, wenn ihre Gefühle verletzt waren, und das half ihnen, die Wirkung ihrer Worte zu verstehen und zu lernen, mit persönlichen Konflikten umzugehen.

Jetzt: Kinder wissen oft nicht, wie sie ihre Gefühle über ein bis zwei Wortbeschreibungen hinaus ausdrücken sollen. Warum Zeit mit Reden oder Tippen verschwenden, wenn Hashtags und Emojis alles sagen? Telefone und Computer eignen sich zwar hervorragend zum Plaudern, tragen aber nicht dazu bei, die Fähigkeiten zu fördern, die für den Aufbau tieferer Beziehungen und die Lösung von Konflikten erforderlich sind. Auch FaceTime ist nicht dasselbe wie Zeit von Angesicht zu Angesicht.

Tipp:Moderation ist der Schlüssel. Ermöglichen Sie Ihren Kindern, jeden Tag für eine begrenzte Zeit online zu chatten, ermutigen Sie sie aber auch, sich persönlich mit ihren Freunden zu treffen.

Unsere Kinder sind zu erstaunlichen Dingen fähig, und die Technologie hat das Potenzial, sie zu größeren Höhen zu führen, als wir jemals gekannt haben.

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Aber zuerst müssen sie lernen, wie man eine Unterhaltung führt und sich nicht mehr hinter einem Bildschirm versteckt. MEINER BESCHEIDENEN MEINUNG NACH. Oder sie werden SOL sein. Kein J/K.

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 10. Juli 2015 veröffentlicht